ARGE ehrte verdiente Heimatfreunde

Am 7. November 1456 verbriefte Graf Johann VI. zu Nassau erneut die Stadt- und Freiheitsrechte für den "Flecken" Freudenberg. Die damalige Burg war aus strategischen Gründen in der Grenzregion errichtet worden und nun mussten Menschen gefunden werden, die zu ihrer Verteidigung bereit waren. Als Anreiz dazu galten bestimmte Freiheitsrechte. "Es ging um die Freiheit in zwei Dimensionen: Die Freiheit von etwas, von besonderen Frondiensten - und die Freiheit für etwas, das Recht, das eigene Lebensumfeld ein Stück weit mitgestalten zu können", erläuterte Bernd Brandemann. Deshalb sei die Erinnerung an diesen Tag heute ein guter Grund, den Menschen zu danken, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich in der Heimatpflege engagierten.

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Dazu hatte sich ein Vielzahl von Heimatfreudinnen und Heimatfreunden im Freudenberger Ratssaal eingefunden, an ihrer Spitze Bürgermeister Eckhard Günther und auch Landrat Paul Breuer. Als Fraktionsvorsitzende vertraten Peter Kulik, Anke Flender, Rudolf Kalteich und Hans-Dieter Wierczoch das 'politische Freudenberg'.

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Den musikalisch-festlichen Rahmen lieferte eine Blässergruppe der CVJM-Posaunenchöre Oberfischbach und Oberheuslingen unter Leitung von Henning Loos. Zum Abschluss der Festveranstaltung nutzen die vielen Besucher die Gelegenheit zum Gespräch und konnten sich an einem Imbiss erfreuen, für den der Heimatverein Büschergrund gesorgt hatte.

 

 

 

 

Nach jeweils einer individuellen Würdigung, vorgetragen von Joachim Tujek und Bernd Brandemann, wurden von Mario Topol die Urkunden und Ehrennadeln überreicht. Ausgezeichnet wurden 2012:

Bernd Bäumer (Niederndorf),

Eckhard Beel (Freudenberg),

Michael Berger (Hohenhain),

Günter Fischbach (Dirlenbach),

Manfred Giebeler (Niederndorf),

Dieter Loos (Bühl),

Theo Lück (Mausbach),

Heinz-Josef Preußer (Hohenhain),

Günter Schneider (Büschergrund) und

Wolfgang Schüler (Oberholzklau)