Mundartnachmittag des Heimatbundes ein großer Erfolg

Zum ersten Male hatte der Heimatbund Siegerland-Wittgenstein in das Freudenberger Technikmuseum zu seinem traditionellen Mundartnachmittag eingeladen. Ein großer Erfolg - denn eine beachtliche Gästeschar wollte sich diesen Teil aktiver Heimatpflege nicht entgehen lassen.

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Die Aktiven des Arbeitskreises um Dirk Niesel, Werner Kreutz oder Horst Heide freuten sich über den Zuspruch, denn "Platt schwätzen", um die Mundart von Siegerland und Wittgenstein ein Stückweit zu erhalten, bedarf einer intensiven Fürsorge. Vorsitzender Paul Breuer machte deutlich, wie dies auch bei Kindern mit ganz kleinen Versen und Reimen geschehen kann, um ein Gespür für die heimatliche Sprachfarbe und -diktion zu bekommen.

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Zunächst aber gedachten die vielen Besucher der Opfer des Terroranschlages in Paris. "Dies ist auch ein Angriff auf die westliche Kultur", so Breuer, der das Mitgefühl allen Hinterbliebenen und Opfern aussprach.

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Von jung bis alt - die Palette der Akteure auf der Bühne war beachtlich, die mundartliche Vorträge zum Besten gaben. Durch das Programm führte wieder der Vize-Vorsitzende des Heimatbundes Dirk Niesel, den die Mundartarbeit einst zum aktiven Mitwirken führte.

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Und alle Besucher fühlten sich offensichtlich auch bei Kaffee, Kuchen und "Riewekoochen" sehr wohl. Kreisheimatpfleger Dieter Tröps, der auch die Grüße des Westfälischen Heimatbundes überrachte, unterstrich die große Bedeutung, die der Mundartpflege in der hiesigen Region zukomme. "Da sind wir in Westfalen vorbidlich", so Tröps, der ebenso auf den Mundartlesewettbewerb in den Schulen hinwies.

 

Die Aktiven des Heimatbundes konnten sich zurecht freuen: Ein gelungener Nachmittag, der viel Zuspruch erfuhr.

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