Präsident der NRW-Stiftung spricht auf Westfalentag

Zum diesjährigen Westfalentag hatte der Westfälische Heimatbund (WHB) in die Konzerthalle von Olsberg (Sauerland) eingeladen. Im Mittelpunkt dabei stand ein Referat des Präsidenten der "Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege", Staatsminister a.D. Harry Kurt Voigtsberger.

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Voigtsberger begann seine Ausführungen mit einer "Liebeserklärung" an das Sauerland, das "atemberaubend schön sei". Dem folgte ein engagierter Appell für die Stärkung der Kultur, die er mit Zitaten von Bundestagspräsident Lammert und des früheren NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau untermauerte. Diese Werte in Nordrhein-Westfalen begreifbar und greifbar zu machen, sei Aufgabe seiner Stiftung: "Erst durch Kultur wird das Haus zum Zuhause!".

Die 1986 gegründete Stiftung habe bislang 2.665 Projekte mit 243,06 Mio. Euro gefördert. Allein 2013 konnten 101 Bewilligungen mit einem Wert von 7 Mio. Euro ausgesprochen werden. Ausdrücklich forderte Voigtsberger dazu auf, interessante Vorhaben für eine Förderung zu melden: "Das Schlimmste ist ein gutes Projekt, das uns nicht erreicht". 

In einem quasi Rechenschaftsbericht nannte er aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein die Förderung des Gillerturmes in Hilchenbach und die der Lipper Höhe in Burbach.

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Während der WHB-Mitgliederversammlung wählten die Vertreter der 530 Heimatvereine den bisherigen Vorsitzenden Dr. Wolfgang Kirsch zum Ehrenmitglied. "Er hat sich mit großer Bravour für die Heimatpflege eingesetzt", lobte sein Nachfolger Matthias Löb, der das Amt zum 1. Juli übernimmt.