Wolfgang Kynast als langjähriger Schriftführer verabschiedet - und als Ehrenmitglied begrüßt

Sie sitzen quasi schon auf gepackten Koffern: Wolfgang Kynast und seine Frau Beatrix. In den nächsten Tagen werden sie die Freudenberger Alte Heide verlassen und nahe Freiburg ihr neues Zuhause finden. Am Dienstag Abend, den 7. Oktober 2014, verabschiedete deshalb die Arbeitsgemeinschaft Freudenberger Heimatvereine ihren bisherigen Schriftführer.

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„Wolfgang Kynast ist ein Urgestein der Freudenberger Heimatvereine. 27 Jahre wirkt er ganz zuverlässig in diesem Amt und hat eine großartige Arbeit geleistet“, lobte ARGE-Vorsitzender Bernd Brandemann seinen Vorstandskollegen. Die Mitgliederversammlung wählte Kynast anschließend zum Ehrenmitglied und als sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung erhielt er darüber hinaus die Ehrennadel.

File 2064Die Heimatfreunde waren zu ihrem Mitgliedertreffen in der Alten Schule in Plittershagen zusammengekommen. Denn hier gründete Wolfgang Kynast einst den Heimatverein Plittershagen-Alte Heide mit. Dessen Vorsitzender Burkhard Leidig würdigte Kynast ebenso als außerordentlich engagierten Kollegen. Insgesamt 18 Jahre hatte er dem Vorstand des örtlichen Vereins angehört, als stellvertretender Vorsitzender wie auch als Schriftführer. “Er ist immer unser Ansprechpartner für die Alte Heide geblieben“.Und auch Freudenbergs Bürgermeister Eckhard Günther ließ es sich nicht nehmen, Kynast für seine vielfältige ehrenamtliche Verantwortung zu danken. So gehörte dieser auch dem Vorstand des Fördervereins für den Neubau der Friedhofshalle in Freudenberg an.Zum neuen Schriftführer wählten die Vertreter der 16 Freudenberger Heimatvereine Martin Breloer aus Niederndorf in den ARGE-Vorstand. 

Bürgermeister Günther informierte die Versammlung über den aktuellen Stand der Arbeit zur „Willkommenskultur“ in der Region, bei der auch „Dorfbotschafter“ neu hinzugezogenen Mitbürgern das Wohlfühlen in der neuen Heimat erleichtern sollen. Des Weiteren stand der Rückblick auf den 3. Freudenberger Backestag auf dem Programm. Die sieben Backes-Gemeinschaften und Friedhelm Geldsetzer hatten am 28. September wieder viele Gäste an ihren „heißen Öfen“ begrüßen können. Anregungen und kritische Anmerkungen waren ausdrücklich erwünscht, um das Angebot für die Neuauflage in zwei Jahren noch weiter zu verbessern. Dem Vorstand wurde mit auf den Weg gegeben, die Möglichkeit einer „Dongen-Tour“ per Bus-Rundreise zwischen den einzelnen Backesern noch einmal zu prüfen.

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Burkhard Leidig, Vorsitzender des Heimatvereins Plittershagen-Alte Heide, dankte dem einstigen Mitbegründer des Vereins auch mit einem kleinen Präsent.

Wolfgang Kynast musste an diesem Abend viele Hände schütteln: Auch der Vorsitzende des Niederndorfer Heimatvereins Jens Giebeler gab ein Geschenk mit auf den Weg nach Süddeutschland.

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